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Lost Places 

Manche Orte sind vergessen.

Nicht, weil sie unwichtig waren – sondern weil einfach niemand mehr dort lebt.

 

Ich stehe gern an Plätzen, an denen die Natur sich alles langsam zurückholt.

Alte Mauern, rostige Türen, zerbrochene Fenster.

Orte, an denen früher Menschen gearbeitet, gewohnt oder gehofft haben.

 

In den Lost Places bin ich leise.

Ich höre den Wind, das Knacken alter Balken und den Wald, der sich Stück für Stück ausbreitet.

Manchmal fühlt es sich ein bisschen unheimlich an.

Manchmal spannend.

Aber Papa ist immer dabei – und dann fühlt sich alles richtig an.

 

Hier geht es nicht um Grusel oder Mutproben.

Sondern um Respekt.

Um Geschichte.

Und um das Gefühl, an einem Ort zu stehen, der mehr gesehen hat, als man ihm heute ansieht.

 

Alle Orte, die ihr hier findet, haben wir legal besucht.

Wir nehmen nichts mit – außer Erinnerungen.

 

Lost Places sind für mich keine Ruinen.

Sie sind Geschichten, die noch nicht zu Ende erzählt sind.

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